Aktuelles

Helfende Hände herzlich willkommen!

Seit mehr als zehn Jahren gibt es die Tafel im Hochtaunus. Viele der ehrenamtlichen Helfer sind von Anfang an dabei. Nicht wenige davon denken darüber nach, sich nach vielen Jahren des Einsatzes für den guten Zweck einen endgültigen Ruhestand zu gönnen und ihr Engagement zu beenden. Zu einem solchen Schritt sehen sich einige auch aus gesundheitlichen Gründen gezwungen.

Alle machen sich dabei Gedanken, wie es mit der Tafel ohne sie weitergehen kann. Denn was man mit aufgebaut hat, davon möchte man ja auch wissen, dass es gut weitergeführt wird. Und was aufgebaut worden ist, ist sehr beachtlich: In fünf Ausgabestellen im Hochtaunuskreis werden mittlerweile nahezu 1.600 Personen mit Lebensmitteln versorgt. Das Angebot der Tafel ist damit so sinnvoll und notwendig wie eh und je.

Damit dieses Angebot auch dann erhalten werden kann, wenn sich immer mehr altgediente Helfer zur wohlverdienten Ruhe setzen, sucht die Tafel Menschen, die Lust auf eine vielseitige, sinngebende und vor allem rundherum freudvolle Tätigkeit haben. Nachfrage nach frischer Man- bzw. Womanpower besteht in allen Einsatzbereichen: beim Fahrdienst, in der Sortierung der Lebensmittel, der Warenausgabe, aber auch beim Fundraising und der Öffentlichkeitsarbeit. Wer sich hierdurch angesprochen fühlt, kann sich mit dem hier erhältlichen Fragebogen bei uns anmelden.    

Treue Unterstützer der Tafel: Miller Leasing in Bad Homburg

Alljährlich bedenkt die in Bad Homburg ansässige Firma Miller Leasing die Tafel bei ihrer Spendenaktion zur Weihnachtszeit. Kunden der Firma erhalten die Gelegenheit, mit einem mit einer Weihnachtsgrußkarte verschickten Spendencode darüber abzustimmen, welche gemeinnützige Organisation das Unternehmen mit einer Spende unterstützen soll. Auf der Auswahlliste steht dann auch immer die Tafel, die sich jedes Jahr über einen schöne Zuwendung freuen darf. 

Doch auch jenseits der Weihnachtszeit gehört Miller Leasing zu den treuen Förderern der Tafel. So wurde die Tafel der Vielfalt im Rahmen der Interkulturellen Woche von ihr ebenfalls finanziell unterstützt. Nicht nur verhalf man dem Projekt mit einer Spende vorab dazu, überhaupt realisiert zu werden. Das Unternehmen verschenkte zudem fünf Eintritte an Mitarbeitende, die die Veranstaltung Ende September genießen durften. Für die Mitarbeitenden und die Tafel war das dann eine klassische win-win-Situation!

"Tafel-Kinder" in Bad Homburg durften sich wieder freuen

Es ist bereits eine gute und bewährte Tradition: Zur Weihnachtszeit führt die Taunus-Sparkasse in Bad Homburg eine Geschenkaktion für Kinder durch, die in Haushalten leben, die von der Tafel versorgt werden. Alljährlich wird ein Weihnachtsbaum in der Filiale im Kurhaus mit Wunschsternen bestückt, auf denen vermerkt ist, mit welchem Geschenk man dem betreffenden Kind eine Riesenfreude zum Fest der Liebe bereiten könnte.

Diese Wünsche werden dann von Kunden oder Mitarbeitende der Sparkasse erfüllt. Sie kaufen das Ersehnte ein und liefern es in stets liebevollst gestalteten Päckchen bei der Sparkasse ab, die in der Woche vor Weihnachten von Mitarbeitenden der Tafel in die Ausgabestelle gebracht werden, wo sie an die Eltern verteilt werden.

Der eine oder die andere zu Beschenkende ist bei der Abholung auch dabei und nimmt das Geschenk mit großen, freudigen Augen entgegen. Ausgepackt werden darf das Geschenk freilich erst an Heilig Abend.

Spenden ist Trumpf - auch beim Bridge

Der Bridge-Kreis Bad Homburg, der aktuell aus 30 Mitspielerinnen besteht, hat sich bei der letzten Mitgliederversammlung darauf verständigt, den Erlös des vergangenen Advents-Bridge-Turniers der Tafel zu spenden. Die hierbei eingesammelten Spenden wurden mit Mitteln aus der Clubkasse aufgestockt. Am Ende konnte sich die Bad Homburger Tafel über eine Zuwendung in Höhe von 1.000 € freuen. 

 

Erntedank und Tafel - das passt!

Am zweiten Oktoberwochenende fand der von der Aktionsgemeinschaft Bad Homburg ausgerichtete Erntedankmarkt in der Kurstadt statt. In dessen Rahmen feierten die Gemeinde der Evangelischen Erlöserkirche und die katholische Gemeinde St. Marien wieder gemeinsam einen ökumenischen Gottesdienst auf der Louisenstraße am Kurhaus.

Zurecht befand man, dass Erntedank und Tafel gut zusammenpassen. Die Kollekte dieses Gottesdienstes wurde daher der Bad Homburger Tafel gewidmet. Diese durfte sich über eine Spende freuen, die sich auf über 1.000 € belief. 

Wesentlich mehr als nur ein Benefizessen

Am 29. September 2017 fand in der Philipp-Reis-Schule in Friedrichsdorf die "Tafel der Vielfalt" statt. Es handelte sich dabei um ein Benefizessen zugunsten der Tafel. Allerdings war die Veranstaltung wesentlich mehr als nur ein Fundraising-Event. Denn serviert wurden Speisen, die Tafelkunden nach eigenen Rezepten zubereitet hatten.

Darüber hinaus waren die Tafelkunden, die gekocht hatten, bei dem Essen mit von der Partie und genossen zusammen mit den vielen, zum Teil prominenten, zahlenden Gästen nicht nur die von ihnen zubereiteten internationalen Köstlichkeiten, sondern auch das bunte musikalische Unterhaltsprogramm. An diesem beteiligten sich dann übrigens ebenfalls Tafelkunden. So gab es u. a. Lieder aus Afghanistan zu hören, die von einem von dort Geflüchteten zusammen mit seinem Sohn vorgetragen wurden. Die Familie der beiden erhält Lebensmittel von der Tafel.

Der Abend bewies, dass das von einigen verächtlich als "Multi-Kulti" abgetane Miteinander von Menschen mit unterschiedlichen geografischen, kulturellen, sozialen und religiösen Hintergründen etwas überaus Wertvolles und Stimmiges hervorbringen kann: Die äthiopischen, ghanaischen, syrischen, türkischen, russischen, somalischen, italienischen, kubanischen und natürlich auch deutschen Gerichte harmonierten nämlich ebenso perfekt miteinander wie die klassischen, jazzigen, traditionellen und poppigen musikalischen Darbietungen des Abends. Aufgrund des großen Erfolgs wird auch schon rege über eine Wiederholung nachgedacht.

Frühlingszeit ist Spargelzeit

Das weiß man auch beim Hotel- und Gaststättenverband Hochtaunus. Und weil sich so mancher Ehemann damit schwer tut, den Spargel eigenhändig zu schälen, boten die Mitglieder auch dieses Jahr wieder am Samstag vor dem Muttertag in mehreren Städten im Hochtaunuskreis frisch geschälten Spargel zum Verkauf an. Der Spargel fand wie auch in den Jahren zuvor reißenden Absatz. Und das sicher auch, weil der Erlös aus dem Verkauf der Tafel zugute kommen sollte.

Die konnte sich am langen Ende über eine Spende in Höhe von 1.400 € freuen.