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Immer wieder gesucht: Unterstützung für die Lebensmittelabholung

Ohne unsere Fahrer läuft bei der Tafel gar nichts. Wenn wir nicht so viele Menschen hätten, die mit unseren Fahrzeugen zu den Supermärkten, Bäckereien und sonstigen Geschäften führen, um dort die Lebensmittel abzuholen, hätten wir ja nichts, was wir an unsere Kunden ausgeben könnten.

Dabei muss an jedem Tag, an dem eine Ausgabe von Lebensmitteln erfolgt, auch eine Abholung erfolgen. Daher sind wir immer wieder froh, wenn unsere Fahrerflotte Zuwachs bekommt. Je größer der Pool an Fahrwilligen, auf den unser Cheflogistiker bei der Einsatzplanung zurückgreifen kann, desto weniger gerät diese zur Quadratur des Kreises. 

Für alle, die sich überlegen, bei der Tafel mitzuhelfen, und über einen Führerschein der Klasse B verfügen, bietet es sich an, die Lebensmittelabholung in Erwägung zu ziehen. Da kommt man immerhin im ganzen Vordertaunus rum und auch in Bewegung.  

Wer Interesse hat, kann sich über unser Formular anmelden.

Treue Unterstützung von der Ahmadiyya-Gemeinde

Zum nun schon vierten Mal veranstaltete die Ahmadiyya-Gemeinde in Oberursel einen Charity-Lauf und bedachte dabei erneut die Tafel. Die rührige Gemeinde mobilisiert für die Aktion jährlich Jung und Alt aus ihren eigenen Reihen und versucht auch immer wieder "gemeindefremde" Lauffreudige an den Start am Taunusinformationszentrum an der Hohemark zu bringen.

Während dies im letzten Jahr einigermaßen gut gelungen war, nahmen im Oktober 2018 nicht ganz so viele Nicht-Gemeindemitglieder an dem Lauf teil, was daran gelegen haben könnte, dass er relativ kurzfristig angekündigt worden war. Die Verantwortlichen der Gemeinde waren aber zuversichtlich, im nächsten Jahr wieder mehr "Externe" erreichen zu können.

Für die Tafel war der diesjährige Lauf in jedem Fall ein Segen. Die Startgelder und ein Zuschuss der Gemeinde aus der eigenen Kasse brachten ihr eine Spende von 450 € ein.

Zum zweiten Mal: Vielfalt erleben und genießen

Zum zweiten Mal fand im September 2018 die Interkulturelle Woche im Hochtaunuskreis statt. Die Tafel beteiligte sich wieder in herausragender Weise daran, indem abermals zu einer "Tafel der Vielfalt" geladen wurde. Während sie im letzten Jahr in Friedrichsdorf stattfand, wurde sie diesmal im Usinger Land ausgerichtet, und zwar in der Stadt mit der einzigen Ausgabestelle, die die Tafel dort unterhält, also in Neu-Anspach.

Die Organisation des Benefizessens mit der besonderen Note erfolgte diesmal in Kooperation mit dem Verein basa e.V., genauer gesamt mit Ursel Oestreich, Hauptverantwortliche für das von der Aktion Mensch geförderte Projekt FAIRWÄRTS im Café Hartel. Der Verein stellte in der Alten Schule in Anspach auch die Räumlichkeiten für das Event.

Gekocht wurde wie im letzten Jahr von Tafelkunden. Diese zauberten ein überwältigendes sowohl pikantes als auch süßes Büffet mit köstlichsten Speisen, die diesmal vorrangig aus dem vorderen Orient stammten.

Ein kulturelles Rahmenprogramm wurde ebenfalls geboten. Das Ehepaar Petra und Peter Sassenhagen spielten traditionelle irische Musik, zu der die Tochter einer der Köchinnen spontan eine hinreißende Tanzeinlage gab. Birgit Bach-Ernst am Klavier und ihre Tochter Mona am Cello leisteten einen klassischen Beitrag: Sie spielten ein wunderbares Stück aus "Ruralia Hungarica" von Ernst von Dohnányi. Den Abschluss fand die Veranstaltung diesmal auf gesprochene Weise, nämlich mit dem Vortrag des Märchens "Die kleinen Leute von Swabedoo" durch Merle Lotz.

"Fröhliche Stimmen" für eine gute Sache

Singen ist ja bekanntlich gut für Seele und Körper. Dass es das nicht nur für diejenigen sein kann, die selbst singen oder die unmittelbar zuhören, das stellte der Gospelchor "Joyful Voices" am 25. August 2018 in der Christuskirche in Oberursel unter Beweis. Denn die Sängerinnen und Sänger des Chores sangen sich an diesem Tag unter dem Dirigat von Chorleiterin Gunilla Pfeiffer für die Tafel die Seele aus dem Leib.

Für das Konzert, das sie in der Brunnenstadt gaben, musste man eigentlich gar keinen Eintritt bezahlen. Die evangelische Kirche war entsprechend voll. Am Ende des Konzerts wurden die Konzertbesucher von Monika Weth, einem Chormitglied, das im Fundraising-Team der Tafel ist und die ganze Sache eingefädelt hatte, jedoch darum gebeten, ihre Wertschätzung und die Dankbarkeit für die Darbietung des Chores durch eine Spende für die Arbeit der Tafel auszudrücken.

Das Ergebnis, das bei der abschließenden Kollekte erzielt wurde, lässt darauf schließen, dass die Zuhörenden mehr als begeistert gewesen sein dürften. 3.600 € wurden eingesammelt! Da blieb den Verantwortlichen von der Tafel fast nur übrig, selbst in Jubelgesänge auszubrechen und "Oh, happy day!" anzustimmen.

Spontane Ideen sind die besten

Das Ehepaar Bender aus Oberursel unterstützt die Tafel schon lange gerne und tatkräftig. Beim Brunnenfest in Oberursel kam es nun zu einer erneuten, diesmal ganz spontanen Unterstützungsaktion zugunsten der Tafel. Ein Auftritt der Benders mit ihrer Band "Frau Mona" endete mit einem für musikalische Darbietungen auf der Straße üblichen Ritual: Es wurde ein Hut herumgereicht. Diesmal geschah dies allerdings nicht, um die "Gage" bei den Zuhörenden einzusammeln. Elke Bender hatte vielmehr den glorreichen Einfall, die Sammlung gewissermaßen als "Kollekte" zugunsten der Tafel durchzuführen. Das kam auch beim Publikum gut an: Am Ende landeten 110 € im Hut. Dazu kann man nur sagen: "Chapeau!"

Frühlingszeit ist Spargelzeit ist Spendenzeit

Jedes Jahr entlastet der Kreisverband der DEHOGA Ehemänner bei der Vorbereitung des Sonntagsessens am Muttertag. Er bietet einen für manchen Hobbykoch unerlässlichen Service: das Schälen des Spargels. Nichts ist schließlich weniger ersprießlich, als sich während des Essens holzige Reste der weißen Stangen aus dem Mund klauben zu müssen. Dank der Schäl-Dienstleistung des DEHOGA können sich die beglückten Mütter und Ehefrauen aber alle Jahre wieder auf ein ungeteiltes Spargelvergnügen an ihrem Ehrentag freuen.

Doch nicht nur den Spargelkonsumenten kommt dieser Service zugute. Auch die Tafel Hochtaunus profitiert davon. Denn der Verkauf des geschälten Spargels erfolgt schon viele Jahre zu ihren Gunsten. 2018 war das nicht anders. Zwar fiel die Aktion in Bad Homburg dem Weinfest zum Opfer. Dafür wurde in Oberursel aber offenbar umso fleißiger geschält und verkauft. Denn für die Tafel sprangen schließlich satte 1.000 € heraus.  

EDEKA Tütenaktion wieder voller Erfolg

Erneut wurden in den EDEKA-Märkten im Hochtaunuskreis Tüten für die Tafel verkauft, die allerhand haltbare Lebensmittel enthielten. Kunden der Märkte konnten die Tüten erwerben, um sie dann an die Tafel zu spenden. Allein im EDEKA-Markt in den Louisen-Arkaden in Bad Homburg kamen auf diesem Weg fast 50 Tüten zusammen.

Aktionen wie diese, bei denen gerade haltbare Lebensmittel wie Marmelade, Nudeln, Reis etc. für die Tafel eingesammelt werden, sind eine wichtige Ergänzung zu denn sonstigen Lebensmittelspenden, die die Tafel von Supermärkten, Bäckereien und anderen Lebensmittelhändlern erhält. Denn hierbei werden in der Regel nur verderbliche Waren gespendet, die auch in einem recht engen Zeitfenster ausgegeben werden müssen.

Die Spende haltbarer Lebensmittel hilft dagegen nicht nur, das Angebot für die Kunden der Tafel etwas umfangreicher zu gestalten. Sie ist auch unabdingbar dafür, dass in Zeiten, in denen wenig sonstige Waren an uns abgegeben wird, die Körbe für die Kunden dennoch gut gefüllt werden.